Chronik - Entwicklung des Unternehmens

Bereits 1868 konstruierte der Techniker Matthias Spenlé eine Schuhleisten-Kopiermaschine aus Metall. Diese war in der Lage, ein Paar Schuhleisten herzustellen, die gleichzeitig in der Länge und der Weite verändert bzw. gradiert werden konnten. Mit diesem Patent, in Chicago (USA) hinterlegt, kehrte Spenlé nach Europa zurück und suchte im Elsaß und anschließend auch in Deutschland nach Standorten, an denen er seine Ideen verwirklichen konnte.

Die besten Rohstoffverhältnisse im Südharz

Der Südharz in der Mitte von Deutschland mit seinen großen Buchenbeständen, aber auch die fortgeschrittene Metallindustrie führten im Jahr 1876 zur Gründung der Schuhleistenfabrik M. Spenlé in Ellrich. Mit der von Spenlé entwickelten Maschine, welche zu dieser Zeit die modernste Technik verkörperte, war es möglich, genaue Schuhleisten in großer Stückzahl herzustellen. Schon bald waren Leisten der Firma M. Spenlé in ganz Deutschland und seinen Nachbarländern bekannt und geschätzt. Hiervon zeugen zahlreiche Auszeichnungen.

Stagnation in der DDR

Nach dem 2. Weltkrieg brach für die Firma eine schwere Zeit an, da die verbliebenen Privatbetriebe von der damaligen DDR-Wirtschaft stark benachteiligt wurden. Dies führte 1972 zur Verstaatlichung mit der Folge der völligen Stagnation im Hinblick auf technologische und wirtschaftlicher Entwicklung.

Aufschwung nach der Wende

Erst nach der Wiedervereinigung ging es auch für die Entwicklung der Firma M. Spenlé wieder bergauf. Alte Traditionen werden bis heute bewahrt, jedoch nutzen wir auch die neueste Technik, um Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die moderne Fertigung lässt heute Schuhleisten in leistungsfähigen CAD-Programmen auch für Orthopädieschuhtechniker entstehen, welche mithilfe moderner CNC-Technik gefertigt werden.

Blick in Produktionshalle
Schuhleisten-Kopiermaschine
Mitarbeiter der frühen Jahre
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